Fotos: shuttrz.com / Sören Pröpper

28. Juli 2023

Wirbelwind Schmitz weiter in Deutz, zweite Saison für Bihari Vass

Im vergangenen Sommer stieß Franz Bihari Vass als letzter Akteur zum Kader. Erst waren noch die Zusage an der Sporthochschule und der Umzug aus seiner Heimatstadt zu erledigen. Doch mittlerweile hat sich der Berliner bestens in Köln und dem Verein eingelebt.

Sportlich verpasste Franz als einer von zwei Spielern im Kader kein einziges Spiel im Ligabetrieb und war damit auf Anhieb fester Bestandteil der Rotation. Mit seiner Energie und seinen Wurfqualitäten brachte Franz in vielen Spielen wichtige Impulse. Nicht zufällig stand Franz beispielsweise auf dem Court, als die Deutzer Aachen mit einer Ganzfeldpresse kaum über die Mittellinie kommen ließen.

Darauf möchten Franz und die Deutzer Trainer in der zweiten Saison aufbauen. Denn auch in der Offensive schlummert in dem Guard noch Potenzial. Geduld ist hier das entscheidende Schlagwort.

Neben seinen sportlichen Qualitäten passt Franz mit seiner offenen, lustigen und ehrgeizigen Art hervorragend in die Kellerkinder-Kultur. Zudem sprang er im Laufe der Saison auch noch als Trainer im U18-Bereich ein und machte seine Sache prima!

Trainer Nils Müller: „Franz hat eine sehr große Bereicherung für unsere Mannschaft dargestellt, da sich seine positive Energie mehr als einmal auf alle übertragen hat. Damit ist sowohl sportlicher Ehrgeiz aber auch Begeisterung und Spaß am Sport gemeint, welche er offen nach außen lebt. Basketballerisch hat Franz zum einen noch viel Potenzial nach oben, verfügt aber jetzt schon über viele Qualitäten, die ihn jedes erfolgreiche Team braucht.“

Ein weiteres Vorbild für die jungen Kellerkinder ist auch Fynn Schmitz, der in Deutz und beim BBV Köln-Nordwest als Trainer U10- und U12-Spieler*innen, betreut. Mittlerweile geht auch Fynn in seine fünfte Saison als Kellerkind und ist spätestens seit der Rückrunde der vergangenen Saison nicht mehr aus dem Kader herauszudenken.

Fynn verfügt über viele Qualitäten, die einen guten Aufbauspieler ausmachen: druckvolle Defense über das ganze Feld, unglaublich viel Speed, einen guten Distanzwurf und eine Schlawiner-Mentalität mit viel Spielwitz. Seine Nervenstärke hat er auch bereits unter Beweis gestellt: Gegen Ibbenbüren war er mit 18 Punkten und vier Dreiern Matchwinner zum Pokalfinaleinzug.

Für die kommende Saison darf Fynn gerne noch weiter seine Zurückhaltung ablegen und mit seiner Schnelligkeit und Kreativität die gegnerische Verteidigung schwindelig spielen. Damit ist er auch ein erstklassiges Vorbild für seine U10- und U12-Spieler*innen, die er in Deutz und beim BBV Köln-Nordwest als Trainer betreut.

Coach Müller: „Fynn hat sich in den letzten vier Jahren bei den Kellerkindern in jeder Saison stetig gesteigert. Das liegt zum einen an viel harter und konstanter Arbeit in der Trainingshalle sowie dem klaren Willen sich zu verbessern. Zum anderen ist Fynn auch als Leader und Kommunikator immer den nächsten Schritt gegangen und hat sich neben den bereits etablierten Guards der Mannschaft positioniert. Und auch die bisherige Off-Season lässt viel Hoffnung aufkommen, dass Fynn auch nächstes Jahr einen weiteren Schritt nach vorne gehen wird.“